Rheumamittel sind weniger riskant als angenommen

Veröffentlichung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Juli 2013

 

 (folgt)

03.04.2017 – Neue Therapien für Rheuma-Patienten

Ihr Rheuma ist nicht ausreichend behandeld, Sie suchen nach neuen Wegen!

KLINISCHE PRÜFUNG von neuen Arzneimitteln :

  • aktive RHEUMATOIDER ARTHRITIS, die trotz Basistherapie eine hohe Krankheitsaktivität aufweist; Vorraussetzung laufende Basistherapie mit Methotrexat oder mit TNF-alpha und Methotrexat nicht ausreichend gebessert.
    Die Studie ist placebo-kontrolliert . Das Medikament wird oral verabreicht 
  • rheumatoider Arthritis, die mit Basistherapie und RoActemra behandelt wird.

1. Rheumatoide Arthritis mit Methotrexat unzureichend behandelt.

Zur Zeit erfolgt im Rahmen unserer Mitarbeit als Fachzentrum bei der Entwicklung neuer Rheumatherapien eine Therapie mit einem neuen oral zu verabreichendem Molekül, das die Entzündungskette bei der rheumatoiden Arthritis unterbrechen kann. Der Effekt ist ähnlich wie  eine Therapie mit Antikörper gegen TNFalpha oder Interleukin-6, die für den Immunprozeß bei Rheumatoider Arthritis mitverantwortlich ist. (JAK-Inhibitor). Die Patienten befinden sich in einer Langzeitbeobachtung. Zwei dieser Medikamente sind zugelassen, das dritte wird zur Zeit geprüft. Neue Patienten werden gesucht.

Über das Therapieprinzip finden Sie eine gute Übersicht an folgender Stelle im Internet: http://www.jakpathways.com/understandingjakpathways?loc=eu

http://www.arthritisselfmanagement.com/breaking-news/first-jak-inhibitor-approved-for-ra/

 

2.Seit Jahren mit großem Erfolg

Die Behandlungstudie mit dem Antikörper Tozilizumab (Ro Actemra) gegen Botenstoff Interleukin6 zur Behandlung hochentzündlicher Verlaufsformen der RHEUMATOIDEN ARTHRITIS ist auch nach Jahren Beobachtungszeitraum in der Forschung. Zur Zeit untersuchen wir die Bedeutung von Kortison beim Erhalt der Remission. 80% der Patienten erreichen diese. Durch die Therapie kann die Zerstörung an den Gelenken weitgehend aufgehalten werden.

Die ACTRAY Studie wie auch die MIRRAI Studie konnten zeigen, dass das Ziel einer Remission erreicht werden kann. Tozilizumab wirkt als Monotherapie, eine gleichzeitige Einnahme von Methotrexat ist nicht erforderlich. Hierzu wurden die Daten den Rheumatologenkongressen veröffentlicht

(Abstract: Tocilizumab (TCZ) plus Methotrexat (MTX) sind klinisch nicht wirksamer als TCZ allein bei RA-Patienten mit inadäquatem Ansprechen auf MTX: 24-Wochen-Ergebnisse der ACT-RAY-Studie. Autoren: G. Schett 1, A. Rubbert-Roth 2, R. Kurthen 3, M. Aringer 4, T. Neumann 5, J. Wollenhaupt 6, S. Wassenberg 7, H.P. Tony 8 ,T. Mosch 9 ,M. Dougados10, 1Universitätsklinikum Erlangen, Medizinische Klinik III, Erlangen,2Universitätsklinikum Köln, Med. Klinik I für Innere Medizin, Köln, 3Rheumapraxis, Aachen, 4Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, Medizinische Klinik III, Dresden, 5Universitätsklinikum Jena, Klinik für Innere Medizin III, Abt. Rheumatologie/Osteologie, Jena, 6Schön Klinik Hamburg-Eilbek, Abt.für Rheumatologie u. klinische Immunologie/ Abt.für Physikalische Medizin und Rehabilitation /Geriatrie, Hamburg, 7Evangelisches Fachkrankenhaus, Rheumatologische Klinik, Ratingen, 8Universitätsklinikum Würzburg, Medizinische Klinik u. Poliklinik II, Schwerpunkt Rheumatologie / klinische Immunologie, Würzburg, 9Chugai Pharma Marketing Ltd., Frankfurt am Main, 10René Descartes Universität, Paris, Frankreich; )

 

http://www.rheuma-therapie.net

Berichte

www.ruecken-experte.de

Bechterew-Check

Leiden Sie unter chronischen Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen, die länger als 3 Monate andauern, können eine entzündliche Ursache haben. Bei Ihnen auch? mehr

26.10.06 – Therapie chronischer Rückenschmerzen

Therapie chronischer Rückenschmerzen ist wissenschaftlich nicht gesichert

24.10.2006 – Chronische Rückenschmerzen gehören zu den teuersten Erkrankungen. Schätzungen zufolge gehen jährlich etwa 16 Milliarden Euro auf das Konto dieser Volkskrankheit. Umso erstaunlicher, dass sich Ärzte bei der Behandlung von Patienten kaum auf evidenzbasierte Daten stützen können, sondern dass die Empirie regiert. mehr

Schriftgröße A A+