Herzlich willkommen auf der Internetseite der Rheumapraxis Dr. med. Herbert Voit und PD Dr. med. Markus Rihl

 

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen zu dem Thema Rheuma, dem  Leistungsangebot unserer Praxis und unseren Sprechzeiten.

Das aus dem  Griechischen stammende Wort Rheuma wird umgangssprachlich  verwendet für Schmerzen am Bewegungsapparat.

Im engeren medizinischen Sinne versteht man unter Rheuma eine große Anzahl unterschiedlicher entzündlich-rheumatischer Erkrankungen, die außer dem Bewegungsapparat beinahe jedes Organ des menschlichen Körpers befallen können.

Diese sogenannten Autoimmunerkrankungen können vom Kindes- bis zum Greisenalter auftreten.

Häufige rheumatologische Krankheitsbilder sind beispielsweise die chronische Polyarthritis, auch rheumatoide Arthritis genannt, ferner die Gruppe der Spondarthritiden, am bekanntesten ist der M. Bechterew und schließlich auch der entzündliche Muskelrheumatismus, die sogenannte Polymyalgia rheumatica.

Als wichtige entzündlich-rheumatische Erkrankung des Bindegewebes, den Kollagenosen seien der Systemische Lupus erythematodes, die Mischkollagenose, die Sklerodermie und das Sjögren-Syndrom genannt.

Die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Gefäße, die sogenannten Vaskulitiden, können zu schwerwiegenden Durchblutungsstörungen der betroffenen Organe führen.

Es sind besonders zu erwähnen der M.Wegener, die mikroskopische Polyangiitis, die Panarteriitis nodosa sowie die sehr häufige Arteriitis temporalis.

Die reaktiven Arthritiden stellen eine Krankheitsgruppe dar, bei denen durch eine vorausgegangene Infektion mit Bakterien oder Viren eine rheumatische Erkrankung ausgelöst wurde, am bekanntesten ist wohl die Borreliose verursacht durch einen Zeckenstich.

Die Psoriasisarthritis ist eine entzündliche-rheumtische Erkrankung, welche die Gelenke und die Wirbelsäule befallen kann, sie kommt bei etwa 20 % aller Patienten mit Schuppenflechte vor.

Eine stoffwechselbedingte, rheumatische Erkrankung stellt typischerweise die Gicht dar, wesentlich seltener sind die Pseudogicht und die Hämochromatose.

Therapeutisch sehr wichtig ist die Unterscheidung der oben genannten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen von den nicht-entzündlichen wie der Arthrose oder dem Weichteilrheumatismus wie beispielsweise der Fibromyalgie.


Schriftgröße A A+